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Wyandotté, oder das Blockhaus
Entstehung
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Karren, da keiner von den Handwerksleuten einen ſolchen zu Stande brachte.

Zum Lohn für ihre Mühe bot ihnen der Oktober die Früchte ihrer Arbeit. Die Erndte war außerordentlich reichlich und von ausnehmender Güte. Neben ganzen Haufen von Stängeln und Abfall ſammelte der Kapitän einige hundert Büſchel Welſchkorn; Rüben, gab es im Ueberfluß und zwar von einer Zartheit, einem Wohlgeſchmack, wie man ſie in älteren Diſtrikten gar nicht kannte. Die Kartoffeln waren nicht ſo gut gerathen, ſondern ſchmeckten etwas wäſſerig; doch hatte man deren ſo viele, daß ſämmtliches Vieh damit gefüttert werden konnte. Erbſen und Gartenfrüchte gab es vollauf, und da man auch einige Schweine eingethan hatte, ſo konnte man mit Gewißheit vorausſehen, daß den kommenden Winter auch an geſalzenem Fleiſch dieſem wichtigen Artikel kein Mangel ſein würde.

Gegen Ende Auguſts ſuchte Kapitän Willoughby wieder die Winterquartiere, und begab ſich zu ſeiner Familie nach Albany. Er ließ Sergeant Joyce mit Nick, dem Müller, Maurer, Zimmer⸗ mann und Dreien von den Arxtträgern in der Garniſon am Teich⸗ zurück. Sie ſollten für das nächſte Frühjahr alles Nöthige vor⸗ bereiten, den Viehſtand pflegen, die Winterernte einſammeln, einige Brücken errichten, ein paar Straßen durch's Gehölz an⸗ legen; auch hatten ſie Holz zur Feuerung zu fällen, eine Holz⸗ ſcheune und einige Schuppen aufzuſchlagen, und überhaupt nach Kräften für das Beſte der neuen Kolonie zu ſorgen. Ebenſo ſollte unterdeſſen der Grund zu dem Herrenhauſe gelegt werden.

Da ſeine Kinder noch in der Penſion waren, ſo beſchloß Ka⸗ pitän Willboughby, ſeine Familie nicht unmittelbar nach dem Blockhauſe mitzunehmen, wie der Ort von dem urſprünglichen Bivouac her genannt wurde. Der Name kam von Sergeant Joyce, der ſich überhaupt auf ſolche Dinge verſtand, und da er

Wyandotts. 2