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Der rothe Freibeuter / J. F. Cooper
Entstehung
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Ganz recht! ſagte Richard, indem er ſich den Strick etwas loſer machte, um freier ſprechen zu können, und die Gelegenheit zu⸗ gleich benutzte, um aus ſeiner Tabaksdoſe den letzten Biſſen in den Mund zu bringen;ſintemalen Sie ein hochſtudirter Herr ſind, ſo iſt's kein Wunder, daß Sie's ſo leicht herauskriegen, obgleich es von einer Hand geſchrieben iſt, die ſtets mit dem Marlpfriemen beſſer umzugehen wußte, als mit einer Federpoſe.«

Aber woher die Worte? und warum tragt Ihr dieſen Namen ſo unvertilgbar in Eure Haut eingegraben? Geduld, ihr Leute! ihr Ungeheuer! ihr Dämonen! Könnt ihr dem Sterbenden die ein⸗ zige Minute koſtbarer Lebensfriſt rauben wollen, die Allen ſo thener iſt, wenn der Tod herannaht?

Noch eine Minute gewartet! befahl eine Stimme aus dem Hintergrunde.

Woher kommen dieſe Worte, verlange ich zu wiſſen? fragte der Geiſtliche zum zweiten Mal.

Sie ſind nichts mehr und nichts weniger, als die Art, wie ein Vorfall eingelogt worden, der jetzt von keiner Bedeutung iſt, ſintemalen es mit der Fahrt Aller, die es vornehmlich angehen thut, bald aus iſt. Der Schwarze hat vom Halsband geſprochen, weil er meinte, ich bliebe noch im Hafen, während er zwiſchen Himmel und Erde herumſteuert und Ankergrund ſucht.

Hier iſt Etwas, was mich zu wiſſen angeht! unterbrach Miſtreß Wyllys mit haſtiger, zitternder Stimme.O Merton! warum dieſe Fragen? War das Geſchrei meines Herzens prophe⸗ tiſch? Gibt die Natur ein ſo geheimnißvolles Ahnen ihrer Rechte?

Stille, theuerſte Frau! Sie hoffen das Unwahrſcheinliche, und Verwirrung umfängt mir die Sinne. Arche, von Lynnhaven war der Name eines Landguts auf den Inſeln, das einem innig⸗ geliebten Freunde angehörte; dort war es, wo ich das koſtbare Pfand, ſo Sie meiner Sorgfalt anvertrauten, empfing, und von dort aus war es, daß ich es zu Schiffe ſchickte. Aber....

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