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trug auch einen Degen mit Griff von maſſivem Silber, ein Ge⸗ ſchenk von meinem Großvater, als Erſterer in die Armee trat. Er verbeugte ſich im Vorbeifahren zum Danke für die Begrüßungen, womit man ihn empfing, und ich dachte, alle Zuſchauer müßten ver⸗ gnügt ſeyn über das herrliche Schauſpiel, eine ſolche Equipage in die Stadt einfahren zu ſehen. Ein ſolcher Anblick kommt nicht jeden Tag in den Colonien vor, und ich fühlte mich ausnehmend glücklich, daß mein guter Stern mir beſchieden hatte, Zeuge davon zu ſeyn.
Ein kleiner Zufall begegnete mir, der mir dieſen Tag noch lange merkwürdig machte. Unter den bei dieſer Gelegenheit an der Straße verſammelten Zuſchauern befanden ſich auch einige Gruppen von Mädchen, welche den beſſern Klaſſen angehörten, und welche auf das freie Feld hinausgekommen waren, entweder durch Neugier verlockt, oder durch Veranſtaltung der verſchiedenen ſchwarzen Wärterin⸗ nen, welche ſie unter ihrer Obhut hatten. Unter einer dieſer Gruppe befand ſich ein Mädchen von etwa zehn, vielleicht auch von elf
Oberſts Van Cortlandt begründeten dadurch, daß ſie in die Familien de Lancey, Bayard, Van Renſſelaer, Beekmann, M'Gregor, Skinner u. ſ. w. heiratheten, eine Verwandtſchaft, deren Gewicht man in den politiſchen Angelegenheiten von New⸗York lange Zeit empfand. Die Schuyler's waren durch eine frühere Heirath mit ihnen verſchwägert, und ebenſo viele andere gewichtige Familien, namentlich von Long Island, durch frühere Heirathen. Dieſe Verwandtſchaft bildete die Hofpartei, welcher eine Oppoſition ſich entgegenſtellte, an deren Spitze die Livingſtons, Morris und andere Namen von ihrer Verwandtſchaft ſtanden. Dieſer alte Jung⸗ geſelle Jeremiah Van Renſſelaer entäußerte ſich, weil er glaubte, er werde nie mehr heirathen, zu Gunſten ſeines nächſtälteſten Bruders und muth⸗ maßlichen Erben der Beſitzungen Greenbuſh und Claverack,— Theile jener gewaltigen Beſitzungen, welche in unſern Tagen hauptſächlich in Folge der ſtrafbaren Gleichgültigkeit oder des erbärmlichen Demagogismus derjenigen, welche mit der Sorge für die offentliche Wohlfahrt beauf⸗ tragt ſind, der Vorwand geworden ſind, einige der einfachſten Geſetze der Moral zu verletzen, welche Gott den Menſchen mitgetheilt hat Der Herausgeber.


