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in die Stadt gekommen iſt, da wir morgen eine Art Galatag für die Schwarzen und die Kinder haben werden.“
Ich fühlte mich nicht im Mindeſten beleidigt, ſo in Einer Reihe mit den Negern aufgezählt zu werden, denn ſie nahmen an den meiſten Ergötzlichkeiten von uns jungen Leuten Theil; aber es ge⸗ fiel mir nicht ſo ganz, unter die Kinder gezählt zu werden, da ich jetzt vierzehn Jahre alt und auf dem Wege in das Collegium war. Trotzdem ermangelte ich nicht, in meinem Geſicht Intereſſe zu ver⸗ rathen, was nun kommen würde⸗ Mein Vater zögerte nicht, ſich Aufklärung zu erbitten.
„Dieſen Morgen iſt durch eine ſchnellſegelnde Schaluppe die Nachricht eingelaufen, daß der Patroon von Albany ſich auf dem Wege nach New⸗York befindet, in ſeiner Kutſche mit vier Pferden und mit zwei Vorreitern, und daß zu erwarten ſey, er werde im Laufe des morgenden Tages die Stadt erreichen. Einige meiner Bekannten haben eingewilligt, ihre Kinder eine Strecke weit auf's Land hinaus zu ſchicken, um ihn kommen zu ſehen; und was die Schwarzen betrifft, ſo wißt Ihr, es iſt das Beſte, ihnen Erlaubniß
zu geben, mitzugehen, da ſonſt doch die Hälfte von ihnen ungefragt
hinausziehen würde.“ „Das wird eine treffliche Gelegenheit ſeyn, Corny Etwas von
der Welt ſehen zu laſſen,“ rief mein Vater,„und ich möchte ſie
ihn unter keiner Bedingung verſäumen laſſen. Ueberdieß iſt es auch nützlich, jungen Leute frühe ſchon die zuträgliche Lehre einzu⸗ prägen, die Höhern und Aelteren zu ehren.“
„In dieſem Sinne mag es ſchon recht ſeyn,“ brummte mein Oheim, der, obwohl in ſeinen politiſchen Anſichten ein ſtarker La⸗ titudinarier, doch nie ermangelte, alle für's Privatleben nützlichen und nothwendigen Grundſätze anzuempfehlen,„da der Patroon von Albany Einer der Achtbarſten und Reichſten unter unſrer geſamm⸗ ten Gentry iſt. Ich habe nichts dagegen, daß Corny zu dieſem Schau⸗ ſpiel gehe, und ich hoffe, meine Liebe, Ihr werdet Pompejus und


