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ſehr meine Aufmerkſamkeit auf ſich. Ich konnte mir nicht einbil⸗ den, wozu der junge Tom einen ſolchen Sack brauchen könne; aber wie ich die Sache dem Major vortrug, gab er mir ſehr offenherzig zu verſtehen, daß Louisbourg für eine ſehr reiche Stadt gelte, und man könne nicht wiſſen, was das gute Glück oder die Vor⸗ ſehung— ja bei George, er ſagte, die Vorſehung— ſeinem Sohn Tommy in den Weg führen möge. Da nun der Sack leer war und er vor der Hand Nichts zu thun hatte, wollten die Mädchen ſeine Bibel und ſein Geſangbuch hineinſchieben, als an einen Ort, wo der junge Mann wahrſcheinlich darnach ſehen würde. Ich glaube faſt, Hodge, Ihr habt nie auf irgend einem Eurer zahlreichen Feld⸗ züge weder Bibel noch Geſangbuch bei Euch gehabt?“
„Nein, auch keinen Sack zum Plündern, keinen Sirupkrug,
und keine Schnüre rother Zwiebeln,“ brummte mein Großvater zur
Antwort.
Wie gut erinnere ich mich noch dieſes Abends. Eine Fülle von Colonialvorurtheilen und Nachbarsantipathieen kam zu Tage in dem Geſpräche der zwei Veteranen, welche eine ſeltſame Art von geringſchätziger Achtung für ihre Mitunterthanen von Neu⸗ England zu hegen ſchienen; und dieſe ihrer Seits, davon bin ich überzeugt, bezahlten ſie in gleicher Münze,— mit reichlich eben ſo viel Hochmuth und Tadel und mit manchem Gran Achtung weniger.
An dieſem Abend wurden Major Hight und Capitän Hugh Roger Littlepage Beide ein wenig benebelt, indem ſie große Pokale auf das Gelingen der„NYankee⸗Erpedition,“ wie ſie ſie nannten leerten, gerade während ſie beſtändige Seitenhiebe auf die Mängel, Schwächen und Gewohnheiten des Volkes führten. Dieſe Zeichen
nachbarlicher Schwäche beſchränken ſich nicht ausſchließlich auf die
Bevölkerung der an einander grenzenden Provinzen New⸗York und Neu⸗England. Ich habe oft bemerkt, daß die Engländer ziemlich ſo von den Franzoſen denken und ſprechen, wie die Yankees von
uns ſprechen; während die Franzoſen, ſo weit ich im Stande ge⸗


