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Gelegenheit fand, den Glimmerglas zu beſuchen. Friede hatte inzwiſchen geherrſcht, und es war am. Vorabend eines neuen, noch wichtigeren Krieges, als er und ſein beſtändiger Freund Chingach⸗ gook nach den Forts eilten, um ſich ihren Verbuündeten anzuſchließen. Ein junges Bürſchchen begleitete ſie, denn Hiſt ſchlummerte ſchon unter den Fichten der Delawaren, und die drei Ueberlebenden waren jetzt unzertrennlich geworden. Sie erreichten den See gerade als die Sonne unterging. Hier war Alles unverändert, der Fluß rauſchte noch durch ſein Gewölbe von Bäumen dahin; der kleine Fels verwitterte allmählig unter dem langſam wirkenden Einfluß des Waſſers, das ihn ſeit Jahrhunderten beſpülte; die Berge ſtanden in ihrem natürlichen dunkeln, reichen und geheimnißvollen Gewande da, während der See in ſeiner Einſamkeit ſchimmerte, ein ſchöner Edelſtein des Waldes.
Am folgenden Morgen entdeckte der Jüngling eines von den Canoes, das an's Ufer getrieben und im Zuſtand des Verfalls war. Einige Arbeit ſtellte es in dienſtfähigen Stand her, und Alle ſchifften ſich ein, um den Platz in Augenſchein zu nehmen. Lin allen Vorſprüngen fuhren ſie vorbei, und Chingachgook bezeich⸗ nete ſeinem Sohn die Stelle, wo die Huronen zuerſt ſich gelagert hatten, und den Punkt, von wo es ihm gelungen war, ſeine Braut wieder zu entführen. Hier landeten ſie auch; aber alle Spuren des frühern Beſuchs waren verſchwunden. Sodann begaben ſie ſich nach dem Schauplatz der Schlacht, und hier fanden ſie einige der Spuren, welche längere Zeit an ſolchen Lokalitäten zu treffen ſind. Wilde Thiere hatten viele Leichname ausgewühlt, und Men⸗ ſchenknochen bleichten in den Sommerregen. Unkas betrachtete ſich Alles mit Ehrfurcht und Ruͤhrung, obwohl ſchon die Ueberliefe⸗ rungen ſeinen jungen Geiſt mit dem Ehrgeiz und Trotz des Kriegers aufregend erfüllten.
Von dem Vorſprung aus nahm das Canoe ſeinen Weg nach der Sandbank, wo die Ueberreſte des Caſtells noch ſichtbar waren,
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