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Dann der Oberſtlieutenant iſt konfirmirt, wie ich meinem Vetter, dem Biſchofe, zu ſagen pflege. Der Major iſt ein Wittwer, der es in ſeiner Jugend einmal zwoͤlf Monate mit dem Eheſtand ver⸗ ſucht hat, und wir betrachten ihn jetzt als einen unſrer zuverläſſig⸗ ſten Männer. Unter den zehn Capitains iſt nur Einer in dem böſen Dilemma, und er, der arme Teufel, wird immer beim Haupt⸗ quartier des Regiments zurückbehalten, als eine Art von memento mori für die jungen Leute, wenn ſie eintreffen. Von den Sub⸗ alternen hat noch nicht Einer die Keckheit gehabt, davon zu ſprechen, ein Weib im Regiment einzuführen. Aber Euer Arm macht Euch Schmerzen, und wir wollen ſelbſt gehen, und ſehen, was aus Graham geworden iſt.“
Der Wundarzt, der die Truppe begleitet hatte, war ganz anders beſchäftigt, als der Capitain vermuthete. Als der Angriff vorüber war, und die Todten und Verwundeten zuſammengeſucht wurden, fand man unter den Letzteren die arme Hetty. Eine Büchſenkugel war ihr durch den Leib gegangen, und hatte ihr eine Verletzung beigebracht, die man auf den erſten Blick für tödtlich erkannte. Wie ſie dieſe Wunde erhalten, wußte Niemand; wahr⸗ ſcheinlich war es einer jener Zufälle, wie ſie immer Scenen von der Art der im letzten Kapitel geſchilderten, begleiten. Die Sumach, alle älteren Weiber und Einige von den Huronen⸗Mädchen waren durch das Bajonett gefallen, entweder in der Verwirrung des Handgemenges oder wegen der Schwierigkeit, bei ſolcher Einfach⸗ heit des Anzugs, die Geſchlechter zu unterſcheiden. Bei weitem der größere Theil der Krieger war auf dem Platz geblieben; einige Wenige jedoch waren entkommen, und Zwei oder Drei waren un⸗ verletzt gefangen. Bei den Verwundeten erſparte das Bajonett dem Wundarzt viele Mühe. Rivenoak war mit dem Leben und ganzen Gliedern davongekommen, war aber verwundet und gefangen.
Als Capitain Warley und ſein Fähnrich in die Arche traten, kamen ſie an ihm vorbei, der in würdevollem Schweigen am
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