XIII
Verfaſſer von neuem durchgeſehen worden, wobei er bemüht war, daſſelbe der Gunſt, deren es ſich bereits erfreuen durfte, noch würdiger zu machen, obſchon er geſtehen muß, daß in die ganze Anlage der Erzählung Mängel eingewoben ſind, bei denen, wie bei einem baufälligen Hauſe, die Ausbeſſerung mehr Mühe koſten würde, als wenn man es neu aufrichtete. Zehn Jahre ſind für das Meiſte, was mit Amerika in Verbin⸗ dung ſteht, ein Menſchenalter, und unter andern Fortſchritten ſind die ſeiner Literatur nicht die unbedeutendſten. Zu der Zeit, in welcher das gegenwärtige Werk geſchrieben wurde, ließ ſich von der Veröffentlichung einer derartigen Schrift ſo wenig Erfolg erwarten, daß der erſte Band des Spions ſchon mehrere Monate gedruckt war, ehe der Verfaſſer einen hinrei⸗ chenden Grund fühlte, auch nur eine Zeile an dem zweiten zu beginnen. Die Bemühungen, welche auf eine undankbare Lebensaufgabe gewandt werden, ſind ſelten ihres Urhebers werth, ſo gering auch ſonſt deſſen Verdienſte im Allgemeinen anzuſchlagen ſeyn mögen.
Eine glänzendere Ausſicht beginnt jetzt für den Freiſtaat aufzudämmern, der nun im Begriffe ſteht, jenen Rang unter den Völkern der Erde einzunehmen, welche ihm die Natur anwies und zu dem alle ſeine Einrichtungen nothwendig füh⸗ ren müſſen. Sollte der Zufall einen Abdruck des gegenwärtigen Vorworts nach zwanzig Jahren einem Amerikaner in die Hände ſpielen, ſo wird er bei dem Gedanken lächeln, daß einer ſeiner Landsleute je Anſtand nahm, ein ſchon ſo weit


