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erſte Ueberraſchung vorüber war, kam die Sache bei dem beſſeren Theile der Gemeinde bald in Vergeſſenheit. Während jedoch die Entwickelung des Ganzen jeden noch weilenden Verdacht über das Thun und Treiben der drei Jäger aus Richard's Bruſt verbannte, diente ſie ihm zugleich als eine nachdrückliche Lehre— ein Umſtand, der für die Zukunft ſeinem Vetter ſehr zu ſtatten kam, indem ſich Richard fortan hütete, denſelben mit ſeinen abenteuerlichen Planen allzuſehr zu beläſtigen. Wir müſſen dabei noch bemerken, daß Richard vor Austrag der Sache ſeinen damaligen Entwurf mit der großten Zuverſicht als einen keineswegs träumeriſchen“ bezeichnet hatte, und das Entgegenhalten dieſes einziges Wortes genügte, ihm für die nächſten zehn Jahre bei jeder Gelegenheit die Lippen zu ſchließen. Monſieur Le Quoi, den wir unſern Leſern vorgeführt haben, weil ein Gemälde jenes Landes ohne die Darſtellung eines ſolchen Cha⸗ rakters nicht treu ſeyn würde, fand die Inſel Martinique und ſeine sucre-plantage im Beſitz der Engländer. Marmaduke und ſeine Familie wurden jedoch bald durch die Nachricht erfreut, daß er in ſein Büreau nach Paris zurückgekehrt ſey, von wo aus ſpäter jähr⸗ liche Bulletins über das Glück der Franzoſen, nebſt Verſicherungen fortwährender Dankbarkeit gegen ſeine Freunde in Amerika— einliefen.
Nach dieſer kurzen Abſchweifung müſſen wir zum Gange unſe⸗ rer Erzählung zurückkehren.
Der Leſer denke ſich einen unſerer mildeſten Oktobermorgen— freilich ſetze ich dabei einen amerikaniſchen Leſer voraus— wenn die Sonne wie ein Ball von ſilberglänzendem Feuer am Himmel ſteht, und die elaſtiſche Luft dem Athmenden Kraft und Leben in alle Gefäße gießt;— dabei ein Wetter, weder zu warm noch zu kalt, ſondern von jener glücklichen Temperatur, welche das Blut in raſcheren Strömen kreiſen läßt, ohne die Erſchlaffung des Frühlings mit ſich zu führen.
An einem ſolchen Morgen, ungefähr um die Mitte des Monats, war es, als Oliver in die Halle trat, wo Eliſabeth ihre gewöhnlichen


