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anderen Hand, den Berg herauf gearbeitet hatte, dieſe Heldenthat ihres Gatten gewahrte, gewann der Unwille nicht allein über ihre Frömmigkeit, ſondern auch über ihre Philoſophie die Ober⸗ hand.
„Zum Henker, Sergeant! Du fliehſt?“ rief ſie.„Mußte ich's erleben, einen meiner Männer dem Feind, und noch obendrein einem ſolchen Feinde den Rücken kehren zu ſehen? Ich erzähle eben den Jungen da, die mich begleiten, von der Belagerung der Stadt York, wie Du dabei verwundet wurdeſt und wie Du Dich damals ſo wacker gehalten; und nun muß ich Zeuge ſeyn, wie Du ſchon nach dem erſten Schuß Reißaus nimmſt. Ja, da darf ich wohl meinen Sack wegwerfen; denn wenn's an's Plündern geht, ſo kömmt es natürlich nicht an das Weib eines ſolchen Kerl's, wie Du biſt. Man ſagt noch obendrein, es ſey mächtig viel Gold und Silber an dem Platze— der Herr vergebe mir, daß ich mein Herz an ſo weltliche Dinge hänge, aber was man in der Schlacht abfangen kann, iſt nach dem Ausſpruche der Schrift das gerechte Eigenthum des Siegers.“
„Ich hätte Reißaus genommen?“ rief der verwunderte Ve⸗ teran.„Wo iſt mein Pferd? Es iſt unter mir erſchoſſen worden. Ich——“
„Iſt der Menſch toll?“ unterbrach ihn ſein Weib.„Der Teu⸗ fel mag wohl Dein Gaul geweſen ſeyn, Sergeant, denn Du biſt ja nichts als ein ſchäbiger Capitain der Miliz. Ja, wenn der rechte Capitain hier wäre! Da hätteſt Du einen andern Weg reiten müſſen, wenn Du's anders Deinem Führer nachgethan hätteſt!“
Während ſich das würdige Ehepaar in dieſer Weiſe über die Ereigniſſe verbreitete, begann die Schlacht über ihnen heftig er als je zu wüthen. Sobald Lederſtrumpf ſah, daß ſein Feind, wie Ben⸗ jamin ſich ausgedrückt haben würde, mit vollen Segeln davonſteuerte, richtete er ſeine Aufmerkſamkeit wieder auf den rechten Flügel der Belagerer. Es wäre für Kirby's kräftigen Körper ein leichtes


