Druckschrift 
Der Pfadfinder oder das Binnenmeer / von J. F. Cooper. Aus dem Engl. von C. Kolb
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Euch darauf, ich will Euch eine Methode zeigen, das Waſſer, und wenn es manche Faden tief iſt, zu koſten, von der Ihr Euch nichts träumen werdet; und dann werden wir mehr davon erfahren.“

Der Führer ſchien zufrieden, die Sache beruhen zu laſſen, und der Gegenſtand der Unterhaltung wechſelte.

„Wir bilden uns nicht zuviel auf unſere Gaben ein,“ bemerkte der Pfadfinder nach einer kurzen Pauſe, nund wiſſen wohl, daß diejenigen, welche in den Städten leben, oder in der Nähe des Meeres“—

„Auf dem Meere,“ unterbrach ihn Cap.

„Auf dem Meere alſo, wenn Ihr ſo wollt— manche Gelegenheiten haben, welche uns hier in unſerer Wildniß nicht aufſtoßen. Genug, wir kennen unſern Beruf, betrachten ihn als unſere natürliche Be⸗ ſtimmung und ſind nicht durch Eitelkeit und Ueppigkeit verkehrt. Meine Gaben beſchränken ſich auf den Gebrauch der Büchſe und das Er⸗ kennen der Fährte zum Zwecke der Jagd und des Kundſchaftens, und obgleich ich auch ein Ruder führen und die Gabel handhaben kann, ſo darf ich mir wenigſtens nichts darauf einbilden. In dieſer Be⸗ ziehung iſt der junge Jasper da, der ſich mit des Sergeanten Tochter unterhält, ein ganz anderer Burſche, ſo daß man von ihm ſagen kann, er athme Waſſer, wie ein Fiſch. Die Indianer und die Franzoſen des nördlichen Seeufers nennen ihn wegen ſeinen Gaben Cau⸗douce.“ Er verſteht es aber beſſer, das Ruder und das Tau handzuhaben, als Feuer auf einer Fährte anzumachen.“

„Im Grunde muß doch etwas an den Gaben ſeyn, von denen Ihr ſprecht,“ ſagte Cap.„Ich geſtehe, dieſes Feuer hier hat mein ganzes Seemannswiſſen zu Schanden gemacht, Arrowhead ſagte, der Rauch komme von einem Blaßgeſichtsfeuer, und das nenne ich mir ein Stückchen Philoſophie, welches dem Steuern an dem Rand einer Sandbank vorbei bei finſtrer Nacht nichts nachgibt.“

„Iſt kein großes Geheimniß, iſt kein großes Geheimniß,“ * Süßwaſſer.