Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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den rährendſten Stellen des Geſanges blieb ſein Geſicht unveränderlich, ohne nur eine Muskel zu bewegen. Die kalten, lebloſen Überreſte ſeines Sohns waren ſein Alles, und jeder ſeiner Sinne, der des Geſichts ausgenommen, ſchien erſtarrt. Es war, als verweilten ſeine Augen zum letzten Male auf den geliebten Zügen, die er nun bald nie wieder ſehen ſollte.

Als die Leichenfeierlichkeiten ſo weit gediehen waren, trat ein Krieger von ernſtem, finſterem Weſen, der ſich durch manche Waffenthaten, vorzüglich in dem letzten Kampfe, ausgezeichnet hatte, langſam aus der Menge hervor und näherte ſich dem Todten.

Warum haſt du uns verlaſſen, Stolz der Waga⸗ nachki? ſagte er, indem er ſich zu Unkas wandte, als könnte deſſen Ohr ſeine Stimme noch vernehmen.Dein Leben glich der Sonne, wenn ſie zwiſchen den Bäumen auf uns niederſcheint; dein Ruhm war glänzender, als ihr Mittagsſtrahl. Du biſt dahingegangen, junger Krie⸗ ger; aber Hunderte von Wyandots räumen dir die Dor⸗ nengebüſche von dem Pfade hinweg, der in's Land der Geiſter führt. Wer, wenn er dich in der Schlacht ge⸗ ſehn, hätte wohl geglaubt, daß du ſterben könnteſt? Wer hat je, vor dir, Uttawa'n den Weg zum Kampfe gezeigt? Wie Schwingen des Adlers waren deine Füße, dein Arm ſchwerer, als die fallenden Äſte der Fichte, und deine Stimme glich der Stimme Manitto's, wenn er aus den Wolken zu uns redet. Uttawa's Stimme iſt ſchwach, fügte er hinzu, ſchwermüthig ringsumher blickend,und ſein Herz ſehr bedruckt. Stolz der Waganachki, warum haſt du uns verlaſſen?