Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1831)
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gegenwärtigen franzöſiſchen Königreiches gleichkommt. Von dieſem großen Lande jedoch beſaßen ſie nur einen ſchma⸗ len Strich auf beiden Seiten des Hudſon, und da und dort eine Niederlaſſung an einigen wenigen Flußniede⸗ rungen mehr im Innern.

Es waltet eine Vorſehung über dem Schickſal der Nationen und macht die tiefſten menſchlichen Berechnun⸗ gen zunichte. Hätte die Herrſchaft der Holländer noch ein Jahrhundert länger gedauert, ſo wäre im innerſten Herzen der Union ein Volk geweſen, welches ſich durch Sprache, Urſprung und Sitten der Bildung des neuen Vereins widerſetzt hätte. Die Eroberung der Engländer im Jahr 1663, wie ungerecht und unbillig ſie auch an ſich war, entfernte die Gefahr, indem ſie der großen Übereinſtimmung des Charakters, die nun ſo glücklich be⸗ ſteht, den Weg bahnte.

Obgleich die Engländer, die Franzoſen, die Schwe⸗ den, die Holländer, die Dänen, die Spanier und die Norweger alle zuſammen Colonteen in dem Lande hat⸗ ten, welches die vereinigten Staaten bildet, ſo iſt doch das Volk dieſer Union ſich in Charakter, Sprache und Anſichten ähnlicher als in jedem anderen bekannten gro⸗ ßen Reiche. Dieſe Übereinſtimmung des Charakters ver⸗ dankt ſle dem frühen Übergewicht von England und dem Umſtande, daß Neu⸗England und Virginien, die beiden großen Quellen innerer Auswanderung, ganz brittiſchen Urſprungs waren. Doch hat Neu⸗York noch immer eine Menge von Gebräuchen aus Holland beibehalten. Seine gemalten Backſteinhäuſer, ſeine Straßen mit Alleen, die unbequemen und häßlichen Eingänge der Häuſer(stoops) und eine große Zahl ihrer Benennungen rühren gleich⸗ falls aus dem Holländiſchen her. Bis zu Anfang dieſes Jahrhunderts hörte man auch die holländiſche Sprache in den Straßen dieſer Hauptſtadt reden, und obgleich es eine Nation von beſondrer Kühnheit und Originalität in allem iſt, was zur Schifffahrt gehört, trägt doch der