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Dieß verſtehen wir nicht, unſer Bruder wird uns ſagen, wie
es möglich iſt.“
„Ich glaube zu begreifen, was meine Kinder von mir wiſſen wollen. Sie glauben, die Erde ſei eine ebene Fläche, die Blaßgeſichter wiſſen aber, daß ſie rund iſt. Wer der unter⸗ gehenden Sonne viele, viele Tage entgegen reiſt, kommt zuletzt wieder an derſelben Stelle an. Die Entfernung iſt freilich ſehr groß, aber das Ende jedes geraden Pfades in dieſer Welt iſt der Punkt, von dem man ausgegangen.“ „Mein Bruder ſagt das. Er ſagt viele merkwürdige Dinge. Ich habe einen Medizin⸗Mann ſeines Volkes ſagen hören, die Blaßgeſichter hätten ihren großen Geiſt geſehen, mit ihm geſprochen, wären mit ihm gewandelt. Es iſt nicht ſo mit uns Indianern. Unſer Manitou ſpricht nur im Don⸗ ner mit uns. Wir ſind unwiſſend, und möchten mehr lernen, als wir jetzt wiſſen. Iſt mein Bruder jemals auf jenem Pfade gewandelt, welcher endigt, wo er beginnt? Ich habe einmal meinen Weg auf den Prärien verloren. Es lag Schnee und ich freute mich, als ich Fußſpuren fand. Ich folgte dieſen Spuren. Nur ein Reiſender war auf dieſem Pfade gewan⸗ delt. Nachdem ich eine Stunde gegangen war, hatten ihn zwei betreten. Noch eine Stunde, und drei hatten ihn betreten. Jetzt ſah ich, daß es meine eignen Fußſpuren waren, und daß ich nicht gerade aus, ſondern im Kreiſe herum gegangen war, wie die Squawen zu ſprechen pflegen.“
„Ich verſtehe meinen Freund; aber er hat unrecht. Et
iſt gleichgültig, welchen Pfad die verlornen Stämme einge⸗ Die Hauptfrage iſ
ſchlagen haben, um hierher zu kommen. ob ſie überhaupt hierher gekommen ſind. Ich ſehe in dem rothen Manne, in ſeinen Sitten, ſeiner Geſchichte, ſeinen
Aeußern, jenen Jude abſtammt.
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