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bin und mehrere Seereiſen gemacht habe, denn das Schiff und die Robben waren ſtets in ſeinem Munde. Ja, ja, das iſt die Urkunde, und ich kann Euch ſagen, ſehr blaß und erſchreckt war der Decan, als er ſeinen Namen darunter ſetzte.“
„Erſchreckt!“ wiederholte der Bruder,„dieß iſt jeden⸗ falls gegen das Geſetz. Die Urkunde, welche Jemand unter⸗ ſchreibt, weil man ihn erſchreckt hat, iſt nach dem Geſetze gar keine Urkunde. Was ein Teſtament betrifft, ſo iſt es, was wir Friedensrichter„dies non“ nennen, das heißt„nicht todt“ vor dem Geſetz.“
„Iſt das möglich, Squire Job?“ fragte die Schweſter, welche bisher wenig geſprochen, aber deſto mehr gedacht hatte.
„Ja, das iſt lateiniſch, glaub' ich, und gut lateiniſch, wie man mir geſagt hat. Man kann feeiſchlich todt ſein, aber vor dem Geſetze leben.“ 3
„Vor dem Geſetze— wie ſeltſam! Das Geſetz iſt eine wundervolle Sache für den, der etwas davon verſteht.“
Die würdige Miſtreß Thomas ſagte etwas viel Inhalt⸗ ſchwereres, als ſie wahrſcheinlich ſelbſt ahnte. Das Geſetz iſt eine wundervolle Sache, und am bewundernswertheſten wäre der, welcher uns ſagen könnte, was es heute iſt und was es vielleicht morgen ſein kann. Beſonders iſt das Erbrecht unge⸗ wöhnlich ſchwankend und unſicher, da das große Intereſſe, mit welchem die Gemeinden auf ausgedehnte Beſitzungen gewiſſer Perſonen blicken, die durch ihr großes Vermögen außerhalb der gewöhnlichen geſelligen Categorie ſtehen, ſich jeder gründlichen Feſtſtellung widerſetzt. In der Türkei und in Amerika wird der Beſitz großer Reichthümer leicht das Verderben des Beſitzers, denn die Verbannung in einer oder
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