Teil eines Werkes 
2. Bd. (1849)
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Da ſo viele Verwandte aus der Ferne anweſend waren, übernahmen einige derſelben die Leitung der Vorbereitungen. Mary zog ſich mit einer Schüchternheit, welche ihrem Ge⸗ ſchlechte und ihren Jahren natürlich war, in ſich ſelbſt zurück, ſobald ihr Oheim ihrer Pflege nicht mehr bedurfte, und das Leichenbegängniß des Decans fand den Tag nach dem ſeines

Todes Statt. Landes gemäß.

Der wohlehrwürdige Herr Whittle begriff, daß er bei Gelegenheit des Hintrittes dieſeshellen, glänzenden Lichtes eine Trauerrede halten mußte, und die Leiche wurde in das Bethaus gebracht, wo, da es eben Sabbat war, die ganze Gemeinde ſich verſammelte.

Wir können nicht viel zu Gunſten der Rede ſagen, welche mit einfacher Namensveränderung ſchon zwei oder drei andere Decane mit allem denkbaren Lobe übergoſſen' hatte, eine bequeme und nur zu häufig vorkommende Sitte, welche weder den Geiſtlichen noch ſeinen Stand und ſein heiliges Amt in den Augen der Verſtändigen zu heben geeignet iſt. Nichts in dieſer Welt iſt jedoch, wie es ſein ſollte, und Jahr⸗ hunderte werden noch vergehen, ehe diegute Zeit wirk⸗ lich kommt.

Da, wie bemerkt, der Begräbnißtag ein Sabbat war, enthielt man ſich alles deſſen, was ſich auf Geſchäfte bezog. Früh des folgenden Morgens aber verſammelten ſich die Ver⸗ wandten in dem Wohnzimmer, und der Umſtand, daß viele der Anweſenden ſo weit zu gehen hatten, wurde als Entſchul⸗ digung angeführt, wenn man ein wenig beeilt ſcheine. Der Decan hatte ſich ohne Zweifel in größere Ferne begeben, als die verſchiedenen Wege ſeiner Verwandten betragen mochten. Es iſt nicht mehr als billig, daß wir vor unſrer Tren⸗

Es war der einfachen, feierlichen Sitte des