Teil eines Werkes 
2. Bd. (1849)
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So iſts, Herr, und wir fanden das von dem Seeräuber erwähnte Käſtchen.

Ein tüchtiges Käſtchen, ich ſchwöre darauf! Solche Seeräuber thun nie etwas halb, he, he, he!

Ich könnte von ſeiner Größe eben nicht viel ſagen, Decan, es ſah aus, als hätte man einſt Fenſterglas, und zwar ziemlich kleines, darin aufbewahrt.

Aber der Inhalt Ihr ſprecht nicht von dem Inhalte.

Hier iſt er, Herr! ſagte Roswell, nahm einen kleinen Sack aus ſeiner Taſche und legte ihn neben den Decan auf das Bett.Es ſind lauter Goldſtücke, gerade hundert drei und fünfzig an der Zahl, gewichtige Dublonen, fürwahr, deren jede ihre ſechszehn Dollar werth iſt.

Der Decan ſtöhnte, als fehlte ihm der Athem, während er nach dem Sacke griff. Im nächſten Augenblicke war er todt, und die böſen Geiſter, welche auf ihn lauerten und ihn in ſeiner eingefleiſchten Sünde beſtärkten, mochten, wie man wohl annehmen darf, über dieſes Gelingen ihrer boshaften Liſt gelacht haben. Wenn die Engel im Himmel über dieſes charakteriſtiſche Scheiden eines ſchwachen Geiſtes aus ſeiner

irdiſchen Behauſung nicht trauerten, ſo that es eine, die viele ihrer Eigenſchaften beſaß. Schwer hatte auf Mary's Herzen die frühere Schauſtellung der Schwäche ihres Oheims gelaſtet,

und bitter war jetzt ihr Schmerz, daß er auf dieſe Weiſe geendet hatte.