daß das Volk bei der Ausſprache von Orts⸗ und Eigennamen ſeinen eigenen Weg geht und die Pedanten und Schulmeiſter mit ihren Buchſtabirregeln auslacht. Wir werden ſo vornehm und laſſen ſo gern das bischen Licht, das wir aus den Schul⸗ ſtuben mitgebracht haben, vor aller Welt leuchten, daß man mit großem Vergnügen ſolche gute, heimiſche, altmodiſche Wörter hört, wie Oyſter⸗Pund, Gar'ner's IJnſel(Garde⸗ ner's Inſel) und Humſes Hull(ſtatt Holmes' Hole).
Dieſe Einfachheit der Ausſprache war nicht der einzige Beweis von der Einfalt der Sitten, welche in dem erſten Viertel dieſes Jahrhunderts in Sufſolk herrſchte. Das öſtliche Ende von Long⸗Island liegt ſo weit ab von der übrigen Welt, daß ſelbſt die neue Eiſenbahn keinen großen Eindruck auf ſeine Bewohner machen kann, denn ſie kommen mit ihren Schweinen und ihrem Geflügel, ihrer Butter und ihren Eiern allerdings ein wenig früher zum Markte, als in den Tagen der Omnibus, bringen aber glücklicherweiſe bis jetzt wenig zurück, es müßte denn Aſche oder Aehnliches ſein, das den Sandfeldern ſeine befruchtende Kraft mittheilt, mag es nun auf der Eiſenbahn oder in der frühern beſchwerlichern Weiſe anher gebracht werden.
Wir führen den Leſer in dem entzückenden September⸗ Monat, wo die früheren Verſprechungen des Jahres raſch der That entgegenreifen, nach Oyſter⸗Pond. Suffolk kann zwar im Ganzen kaum für eine fruchtbare Grafſchaft gelten, denn der Boden iſt allgemein dünner und leichter Art, und noch jetzt da und dort mit Gehölz und Buſchwerk bedeckt, dennoch findet man ungemein fruchtbare Stellen. Dahin gehört ein bedeutender Theil der nördlichen Zinke der Gabel, und Oyſter⸗
Pond iſt eine Art Garten im Vergleich mit der ringsum
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