Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
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gewöhnlich fünf Wochen in Anſpruch, obgleich der Zug der Paſſatwinde zuweilen eine kleine Abweichung zur Folge hatte. Bei dieſer Gelegenheit war die Reiſe ziemlich lang, da man verſucht hatte einen neuen Cours zu ſteuern.

Früher hatten die Schiffe den Krater zwiſchen Betto's Gruppe und dem Riffe zu Geſicht bekommen, was ſie ein wenig leewärts führte; Woolſton wollte jetzt einen mehr ſüd⸗ lichen Cours ſteuern und verſuchen, ob er nicht die Kuppe zuerſt erreichen könne, wodurch er nicht nur windwärts gekom⸗ men wäre, ſondern auch eine mehr in die Augen fallende Landmarke gehabt hätte, als die niedrigen Inſeln bieten konnten.

Am Morgen eines der glänzendſten Tage dieſer Gewäſſer kam Capitain Saunders zu dem ehemaligen Statthalter auf die Schanze, welche dieſer, von ſeiner Back kommend, eben betreten hatte, und meldete ihm, er habe in dieſem Augenblick einen Ausguck in die Höhe geſchickt, um nach Land auszu⸗ ſchauen; nach ſeiner Berechnung müßten ſie etwa zwölf Stunden von der Kuppe entfernt ſtehen, und er wundere ſich, daß man ſie vom Deck aus noch nicht ſehen könne; man müſſe ihrer jedoch in der kürzeſten Zeit anſichtig werden, da er ſeiner Breite ganz gewiß ſei und hinſichtlich der Länge ſich nicht ſehr geirrt zu haben glaube.

Die Sahlingen wurden bald angerufen und nachgefragt, ob die Kuppe nicht nach vorne zu ſehen ſei. Die Antwort lautete, kein Land ſei weit und breit zu ſehen!

Das Schiff lief mehrere Stunden vor dem Winde dahin, und immer wiederholte der Ausguck dieſelbe auffallende Mel⸗ dung:Noch kein Land!

Endlich entdeckte der Ausguck eine Inſel, und die Meldung wurde auf das Deck gebracht. Das Schiff ſteuerte dieſer