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Fall iſt, indem ſie nur dem beiſtimmen, welcher ſie beſtochen, erfauft u. ſ. w. hat. Dieſe Ernennungen werden aber, wenn ſte von der herrſchenden Parthei ausgehen, ſtets beſtätigt, denn gewöhnlich zerſplittert die Gegenparthei ihre Mittel. Ein Mann muß ſehr ſchlimm angeſchrieben ſein, wenn eine regel⸗ rechte Ernennung nicht beſtätigt wird, oder er iſt den Wählern zu ehrlich,— ein Fehler, welcher ihn eben ſo wahrſcheinlich aus dem Felde ſchlägt, wie der andere.
Auf dieſe Weiſe wurde in der Colonie eine große Umwäl⸗ zung herbeigeführt. Einmal war der Statthalter geſonnen, der ganzen Sache raſch ein Ende zu machen, was ihm leicht geweſen wäre und wozu er gewiß auch das Recht gehabt hätte. Die Kannakas ſtanden zu ſeinem Befehle bereit und eine Mehr⸗ heit der Wähler, die nur durch politiſche Taſchenſpielerkünſte zurückgehalten wurde, war offenbar für ihn. Aber er fügte ſich aus Liebe zum Frieden in dieſe Veränderungen und hörte auf, mehr zu ſein, als ein Privat⸗-Bürger; während er ſo viele Anſprüche hatte, der erſte zu ſein, wie er es ſo lange geweſen war. Kein Alleinherrſcher auf ſeinem Throne konnte das„von Gottes Gnaden“ mit mehr Wahrheit vor ſeinen Titel ſchreiben, als Mark Woolſton; ſein Recht ſchirmte ihn aber nicht gegen die Ränke und Habſucht der Demagogen. Es überraſchte ihn eben ſo ſehr, als es ihn betrübte, daß Pennock ſich durch den Ehrgeiz verführen ließ, und eben ſo wenig zauderte, die vollſtreckende Gewalt zu übernehmen, wie ein Kronprinz den Thron ſeines Vaters beſteigt.
Wir würden nicht die Wahrheit,ſagen, wenn wir behaup⸗ teten, Mark habe die Veränderung nicht gefühlt; wir müſſen aber gerecht ſein und hinzuſetzen, daß er wegen der Zukunft der Colonie in größerer Sorge war, als ſeiner und ſeiner
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