Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
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Als ſollten ſie zu einem beſſern Bewußtſein ihrer Lage aufgefordert werden, folgten nun Begebniſſe, zu deren Erzäh⸗ lung wir uns anſchicken, und welche die ganze Colonie aus der Art lieblichen Schlummers aufſchreckten, in den ſie durch den vereinten Einfluß der Sicherheit, des Ueberfluſſes und eines ſehr verführeriſchen Klima's gelullt worden waren.

Vor Allem hatte ſich in dem Laufe der Zeit die Seelenzahl der Colonie in natürlicher Weiſe vermehrt. Freundin Martha hatte Freund Robert mit einem kleinen Robert beſchenkt, und Bridget machte Mark zum glücklichen Vater eines ſehr reizenden Mädchens. Dieſes letztere Ereigniß fand in dem Anfange des Sommers und gerade ein Jahr nach der freudigen Wieder⸗ vereinigung des jungen Paares Statt.

Nach Mark's Prophezeihung war es Jones gelungen, Johanna's Herz zu erobern, und ſie wurden noch vor Ablauf der erwähnten ſechs Monate getraut. In Betreff der Trauungs⸗ feier ſtellte ſich keine Schwierigkeit heraus; Robert und Martha veranſtalteten eine eigene gottesdienſtliche Verſammlung der Freunde, um die Zweifel der Braut zu beſeitigen, obgleich ſie überzeugt war, daß dieſe Feierlichkeit nicht ausreichte, da der Bräutigam nicht zu den Freunden gehörte. Der Statthalter las überdieß die herkömmlichen Gebete, was nicht ſchadete, wenn es auch nichts nützte.

Um dieſe Zeit bat der arme Peters, der das Glück Aller um ihn her beneidete und ſich ſtets um ſeine Pedrilla härmte, den Statthalter um die Erlaubniß, an Bord der Dido eine Reiſe nach Waally's Gruppe machen zu dürfen, um ſeine verlorne Wilde aufzuſuchen. Mark fühlte wohl, wie dem armen Burſchen zu Muth ſein müſſe, und konnte ſich nicht entſchließen, ihn allein einen ſo gefährlichen Kreuzzug antreten zu laſſen.