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Wenn ich, ſelbſt heute noch, über die Fluren von Clawbonny reite, erinnere ich mich mit ſtillem Entzücken und, ich hoffe, mit demüthiger Dankbarkeit der Art, wie dieſe ſchönen erſten Jahre unſerer Verbindung dahin ſchwan⸗ den. Dies war die Zeit, wo Lucy jeden meiner Gedanken wahrhaft theilte. Sie begleitete mich täglich zu Wagen oder zu Pferd, lauſchte mit freundlicher Theilnahme und mit der holdeſten Aufmerkſamkeit auf jedes Wort, das von meinen Lippen kam, und gab mir Gedanken um Gedanken, Gefühl um Gefühl, Lachen um Lachen und zuweilen Thrä⸗ nen um Thränen zurück. Keine Erregung ward in mei⸗ ner Bruſt wach, die ſich in der ihrigen nicht abſpiegelte, und kein ſcherzhafter Einfall ward laut, deſſen Wirkung ihre heitere, aber echt weibliche Laune nicht ſteigerte.
In dieſen Jahren entwarfen und führten wir die größten Verbeſſerungen hinſichtlich der Gebäude, der Luſt⸗ plätze und der Fluren Clawbonny’s aus. Wir bauten nicht nur Nebenhäuſer und Stallungen, welche unſern jetzigen Mitteln und unſrer ausgedehntern Lebensweiſe angemeſſener waren, als die, welche zu meines Vaters Zeit beſtanden hatten, ſondern wir erweiterten auch, wie bereits ange⸗ deutet worden, das Wohnhaus, deſſen ſchöne architektoniſche Verwirrung und Unregelmäßigkeit übrigens nicht darunter gelitten hat.
Nachdem wir den erſten Sommer nach unſrer Ver⸗ bindung auf dieſe Weiſe hiugebracht hatten, ſagte ich Lucy es ſei Zeit, dem Bauen und Verbeſſern auf meinem Gut, Einhalt zu thun, um auch dem, welches ſte von Miſtreß


