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aus etwas von der Wahrheit ſagt, darf man hoffen, daß ſie mehr Unwahrem Glauben ſchenken.“
„Ach, Raoul,— es iſt ein trauriges Leben, wenn man gezwungen iſt, die Unwahrheit zu ſagen.“
„Kriegsliſt, Liebſte,— Kriegsliſt! Ohne ſie würden wir von dieſen engliſchen Schurken bald übertölpelt wer⸗ den.— Si, si, S'nori!— ſo haben wir Alle in Betracht ſeines Ausſehens und ſeiner Takelage geſagt.“
„Wollt Ihr Euer Boot hier entlang wenden und zu uns an Bord kommen, Freund?“ fragte Griffin.— „Wir haben hier einen Ducaten, welcher eines Eigen⸗ thümers baar iſt, und ich denke, er paßt eben ſo gut in Eure Taſche, wie in die eines Andern. Wir wollen Euch vornen, vor der Laufplanke, anhohlen.“
„O Raoul,— laß dir eine ſolche Unbeſonnenheit nicht in den Sinn kommen!“ flüſterte Ghita:„der Vice⸗ Statthalter oder der Podeſta könnten dich erkennen, und dann wär' Alles verloren.“
„Fürchte nichts, Ghita,— eine gute Sache und eine ſcharfe Zunge werden mir durchhelfen,— während jetzt das geringſte Zaudern uns leicht verderben könnte. Dieſe Engländer bitten erſt, und dann nehmen ſie ohne zu bitten, wenn man nein ſagt. Cerpo di Baccol Wer hat jemals gehört, daß ein Lazzarone einen Ducaten ver⸗
ſchmäht hätte?“
Raoul flüſterte nun Ithuel einige Worte zu, und 2*


