Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
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es denn etwas ſo ganz Unerhörtes, die beiden Arten von Bauſtyl in demſelben Gebäude verbunden zu ſehen? oder iſt die Baukunſt in Amerika ſo wähleriſch, daß Sie mich eines unverzeihlichen Fehlers zeihen dürften?

Nein, nichts, was wider die Regel verſtößt, darf in einem Lande auffallen, erwiederte ſie,wo Nach⸗ ahmung in allen unweſentlichen Dingen die Oberhand behält, und Eigenthümlichkeit alles vernichtet, was uns heilig und theuer iſt.

Zur Beſtrafung ſolcher kühner Aeußerungen möchte ich wünſchen, daß ich das alte Eulenneſt gelaſſen hätte, wie ich es vorfand, damit deſſen urſprüngliche Schön⸗ heiten Eure Augen entzückt hätten, ſtatt dieſer unge⸗ ſchickten Maſſe, welche Eurem verwöhnten Geſchmack nicht zuſagt. Mademoiſelle Viefville, erlauben Sie mir, Sie zu fragen, wie Ihnen dieſes Haus behagt?

Mais c'est un petit chäteau."

Un chaàteau Effinghamisé, ſagte Evchen lachend.

Effinghamisé, si vous voulez, ma chêre; pourtant c'est un petit chateau.

Die allgemeine Anſicht in dieſer Gegend unſeres Landes iſt, ſagte Ariſtobulus,daß Mr. John Effing⸗ ham ſeine Bauveränderungen nach irgend einem euro⸗ päiſchen Muſter vorgenommen habe; der Namen aber des Gebäudes, deſſen Plan er dabei benutzt haben ſoll, iſt mir entfallen; ein Tempel war es; aber es war weder das Pantheon, noch der Tempel der Minerva.

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