34
„In het varcken is't good om syn Der 3 1. e
Men tapt er bier en brandewyn.*) ſehr erfrer
„Steigt ab, Ludwig!— Hier iſt gut ſein, für die, Ludm
die Geuſengläſer haben.— Eh! Hoſpes— nun herbeil was ihn ſ
Helf mir ein wenig, denn ich kann nur mühſam von dem„Ihr
Thier.— Iſt der mechelſche Gerſtenſaft gut?“ ein Künſtl
Eigenlob ſtinkt,“ antwortete der Wirth, während eine unab er Schuermans vom Pferde half,„der edle Trank, den Kinder ſa ich Euch vorſetzen werde, ſoll ſich ſelber preiſen.“ weine übe Ein Knecht nahm die beiden Pferde und unſre Geu⸗ Kunſt, die ſen traten in das Wirthshaus. Nachdem ſie die erſten Städten d
Gläſer geleert hatten und einige Zeit über den Stand der Die Sache geſprochen, bemerkten ſie, daß ein ziemlich alter Geſichtszuüͤ Mann, deſſen Haare ſchon ganz grau waren, ſie feſt und einen edel!
ernſt betrachtete. ten aus ſe
Seine Kleider waren nicht reich, aber ſauber und„Ich rein. Seine runzlige Stirne und der düſtere Ausdruck ſei⸗ lebt; mein ner eingeſunkenen Augen gaben deutlich zu erkennen, daß ſich gerun Sorgen und Unglück das Leben dieſes früh gealterten„Wo Mannes verkürzten. Eine Thräne glänzte auf ſeinen brau⸗ gegründet
nen Wangen und ſein Haupt ſank auf die Bruſt nieder. viel leiden
Schuermans, der gut von Herzen war, konnte dies nicht Maler for
länger anſehen. Er näherte ſich dem traurigen Manne tes Temp
und nachdem er ihm freundlich die Hand gedrückt, fragte lichkeit w
er ihn, was die Urſache ſeiner Betrübniß ſei. denen eine „Meine Herren,“ antwortete er traurig,„jedes Eu⸗ land gebo
rer Worte hat mir einen Dolch durch das Herz geſtoßen.“ ſchichte ſtr
„Wer ſeid Ihr denn?“ fragte Schuermans. über die 1 weinen, un
„Mein Name iſt Louis Van Hort. d Die beiden Geuſen entblößten ehrerbietig das Haupt mitnehmen und ſprachen: Der „Seid gegrüßt, kunſtreicher Maler!— Ehre Van betrachten. edles Feu⸗
Hort, unſerem berühmten Landsmann!“ 3 Maler, un
*) In dem Stiorchen iſt gut ſein. aber Hort Man ſchenkt dort Bier und Branntewein. Zeit darai


