Teil eines Werkes 
1.Band (1876)
Entstehung
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Ja, ſagte David und trat wieder an das Fenſter,die Vorſehung iſt immer gütig und wunder⸗ bar, beſonders wenn ſie uns den beſten Freund nimmt und uns dafür ſeine Hoſen und den Geld⸗ beutel d'rin läßt. Freundſchaft iſt gut, aber baar Geld iſt noch beſſer, meint die Vorſehung baar Geld geht über Alles. Rahel, Ihnen geht's wie vielen Gottesgelehrten, Sie ſind weiſer als Sie denken. Sie wollen ſagen, und es iſt auch wahr, wer viele Kupferdreier hat, hat viele Freunde; thut nichts, wie viele auch davon ſterben, oder wie wenig man ſelbſt ſolche Freunde verdient. Sorge zuerſt für Geld, dann wirſt Du Freunde haben ein Bibelſpruch iſt's nicht aber er könnte es ſein.

Rahel ſuchte erſt in ihrem Kopf, dann in ihrem Korbe nach einer paſſenden Erwiderung und förderte dieſe dann in der Geſtalt eines Traktätchens heraus: Troſtworte und Ermahnungen für die Hinter⸗ bliebenen. Um ſie auf dieſes beliebte und nützliche Schriftchen aufmerkſam zu machen, damit ſie es bei paſſender Gelegenheit anwende, war ihr nicht nur der Titel, ſondern auch die Nummer eingeprägt worden, nämlich Nr. 13. Sie ſtand auf, um es David anzubieten und berührte ſeine Schulter, da er ihr immer noch den Rücken zukehrte.

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