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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Hernach komme ich wieder, um Dir gleichfalls einige freie Zeit zur Arbeit zu laſſen. So wollen wir ein— ander ablöſen bis zum Abend. Ich will bis nach Mitternacht wachen; Du legſt Dich inzwiſchen ſchla⸗ ſfen

„Aber,“ fiel das Mädchen ein,„wäre es nicht beſſer, Tante, wenn ich bis zum Morgen wachen würde?“

„Warum, Kind?“ Dann könnteſt Du mich bequem ablöſen, wäh⸗

rend ich nach dem Strand muß, um Garneelen zu fangen...

„Nein, Bella, Du würdeſt ermüdet ſein,“ unter⸗ brach ſie der Greis;„laß den Fang auf Se oder zwei Tage unterbleiben.“

„Ich bin ſtark genug; ich habe Kraft in Ueber⸗ fluß,“ ſagte das Mädchen.„Sollte es mir an Muth gebrechen, wenn ich weiß, daß ich für den armen jungen Mann arbeite? Die Beſuche des Wundarztes und die Fläſchchen werden auch Etwas koſten, und der Kranke hat kein Geld.“

„Allerdings,“ bemerkte Frau Klär,„der Wund⸗ arzt hat alle ſeine Kleider durchſucht, um zu ſehen, ob er Etwas entdecken könnte, woraus ſein Name oder ſein Wohnort zu entnehmen wäre. Der Kranke hat durchaus kein Geld, aber er trägt auf ſeiner Bruſt an einer ſtählernen Kette ein rundes Ding wie ein flaches Döschen. Es iſt von Silber; wir

.

konnten es nicht öffnen. Wahrſcheinlich iſt es ein

Amulet...“ Bella ſchien mit Schrecken aus einem Traum

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