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zum Himmel empor und dankten dem lieben Gott, der alle dieſe theuren Weſen bei Leben und Geſund⸗ heit erhalten hatte. Was waren ihre erduldeten Schmerzen, in Vergleich mit dem unermeßlichen Glück, das nun ihr klopfendes Herz überſtrömte?
Während ſie fortfuhren, durch lebhafte Geberden und Freudenrufe ihre brennende Ungeduld an den Tag zu legen, landete das Dampfboot an dem Kai.
Kaum war der Zugang möglich geworden, ſo lag Frau Roozeman in den Armen ihres geliebten Sohnes, und er drückte ſie an ſeine Bruſt und vergoß Thrä⸗ nen unendlicher Freude. Jan Creps hielt ſeinen alten Vater mit ebenſo viel Zärtlichkeit umarmt.
Donatus Kwik ſagte Nichts, aber er theilte das Glück ſeiner Freunde und wiſchte ſich die Augen mit der Hand, um die Thränen zu trocknen, welche ſein Geſicht verdüſterten.
Lucia ſtand daneben und erwartete zitternd Victors Gruß. Der Jüngling las ihr Verlangen auf ihrem ſanften Angeſicht; er flüſterte eine Entſchuldigung ſeiner Mutter ins Ohr und eilte auf die theure Freundin zu. Beide öffneten die Arme; aber eine lebhafte Röthe trat auf ihre Stirne und ſie faßten einander bei den Händen.
„Lucia, gute Lucia,“ rief der Jüngling,„Dank, Dank, Sie haben mich nicht vergeſſen! Ich habe ſo viel gelitten; der Tod iſt mir vor den Augen ge⸗ ſtanden; Aber was ſind all die Schmerzen bei dem unausſprechlichen Glück, Sie wieder zu ſehen? O, Freundin, es iſt zu viel für mich, mein Herz klopft vor Freude, als wollte es brechen!“
Das Mädchen ſtammelte, von dem Leidenſchaft⸗
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