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Lapithen das Gemüth des Lesenden durch die zarte Episode von Hylonome und Cyllarus zu versöhnen.
Oft ist es eine einzelne Zeile, ein, mitten in Chaotisches hineingeworfener Gedanke, der elektrisch das Herz durchbebt, und den Dich- ter, den Schöpfer im Reiche der Schönheit und des Gedankens beurkundet. Wollen wir nicht auch die grofse Mannigfaltigkeit der dargestellten Charaktere, und die scharfge- zeichnete Eigenthümlichkeit jedes einzelnen hervorheben, und dem Dichter, dem Kenner des menschlichen Herzens und menschlicher Eigenthümlichkeit danken?
„Die Frauen kommen etwas schlimm im Ganzen weg; er gleicht einem Maler, der das Portrait stark markirter Männergesichter recht gut trifft, aber in der Nachbildung der zartern, seelenvolleren weiblichen Züge un- glücklich ist.“
Ich bitt' um Verzeihung. Kein Dichter zeichnet wohl weibliche Ideale schöner, als unser Byron; ich muſs Sie abermals an Haideen,
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