Aubrey versuchte, als ihn die Vormünder und der Arzt verlassen hatten, die Diener zu beste-
chen, allein vergebens. Er verlangte Feder und
Papier; es wurde ihm gereicht; er schrieb ei- nen Brief an seine Schwester, in welchem er sie beschwor, so werth ihr ihre eigene Glück- seligkeit, ihre eigene Ehre und die Ehre derer sey, die nun im Grabe schlummerten, sie einst aber als ihre und des ganzen Hauses Hoffnung in ihren Armen hielten, nur um wenig Stunden eine Vermählung zu verschieben, auf die er die schrecklichsten Verwünschungen ausschüttete.— Die Diener versprachen ihm, den Brief zu be- stellen, übergaben ihn aber dem Arzte, der es für besser hielt, das Gemüth der Miſs Aubrey nicht noch mehr durch das zu ängstigen, was er für Anfälle eines Wahnsinnigen hielt.— Die Nacht verstrich den geschäftigen Bewohnern des Hauses ohne Ruhe und Aubrey hörte mit einem
Entsetzen, das man sich eher vorstellen, als


