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den streckte.— Aubrey eilte ihm zu Hülfe und sahe sich, den Kampf und seine eigne Gefahr nicht mehr beachtend, bald von den Räubern um- ringt; denn die Begleiter hatten, sobald Lord Ruthven die Wunde bekam, ihre Waffen weg- geworfen und sich ergeben.
Durch Versprechung einer groſsen Belohnung brachte Aubrey die Räuber dahin, seinen ver- wundeten Freund in eine nahe Hütte zu tragen, und nachdem er ein Lösegeld versprochen hatte, wurde er nicht mehr durch ihre Gegenwart be- lästigt; denn sie begnügten sich, blos den Ein- gang zu bewachen, bis der Abgeschickte mit dem Lösegelde zurückgekehrt seyn würde.
Lord Ruthven's Kräfte nahmen schnell ab; in zwey Tagen war er dem Tode nahe und er fühlte diesen mit schnellen Schritten sich nahen. Sein Ansehen und Benehmen hatte sich nicht verändert; er schien weder der Schmerzen noch seiner Umgebungen zu achten; gegen Ende des letzten Abends wurde er aber sichtbar unruhig
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