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12Ritter Herold's Pilgerfahrt : Fünfter Gesang (1822) Ritter Herold's Pilgerfahrt: Fünfter Gesang
Entstehung
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hegen, den Augen Aller verborgen zu bleiben.— Aubrey’s Gemüth war durch diese Erschütterung äusserst angegriffen worden, und jene geistige Spannkraft, die ihn sonst ausgezeichnet hatte, schien auf immer verschwunden.— Er war jetzt ein eben so groſser Liebhaber der Einsamkeit und Wortkargheit, als Lord Ruthven; allein sein Gemüth konnte dieses Verlangen nicht in der Nachbarschaft von Athen erfüllt bekommen; suchte er die Einsamkeit in den Alterthümern, die er früher besuchte, so stand Janthe's Gestalt ihm zur Seite, suchte er sie in den Wäldern, so glaubte er ihren leichten Schritt unter den Bäumen zu bemerken, wie sie das bescheidne Veilchen aufsuchte; dann schien sie, indem sie sich umwandte, ihm plötzlich ihr bleiches Ge- sicht und ihre verwundete Brust mit einem hold- seligen Lächeln auf den Lippen zu zeigen.— Er beschlofs, eine Gegend zu flichen, wo ihn solche Erinnerungen verfolgten und machte da- her dem Lord Ruthven, dem er sich für die