Teil eines Werkes 
10 und 11Ritter Herold's Pilgerfahrt : Dritter Gesang und Vierter Gesang (1822) Ritter Herold's Pilgerfahrt: Dritter Gesang
Entstehung
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die wenigstens unter der Menge der Unterworfenen sich übersehen werden mögen, um nicht das ernie- d Von drigende Schauspiel einer ganzen mit frischen nicht Ketten beladenen Nation abzugeben. Ihre Leb- 4 chen haftigkeit, ihre Freundlichkeit und jener glück-

g be⸗ liche Gleichmuth, welchen die körperliche Be-

ndne scchaffenheit allein geben kann(denn Philosophie

e Er. trachtet vergebens darnach), sind nicht unter einen den Umständen versunken; aber viele Eigen- 1 VWe. thümlichkeiten der Sitte und des Charakters ha-

hrift ben sich nach und nach verloren, und die Ad- Il ist lichen, welche mit allen Italiänern, die meist 1

den Herren waren, den Stolz gemein haben, waren icke, nicht dahin zu bringen, mit ihrer Unbedeut- samkeit zu paradiren. Jenen Glanz, der. ein

Zeichen und ein Theil ihrer Macht war, woll- ten sie nicht zum Schmuck ihrer Unterwürfig-

enen

.. 1.... 8 Da. keit erniedrigen. Sie zogen sich von dem Rau- ein- me, den sie in den Augen ihrer Mitbürger ein-

genommen hatten, zurück; denn ihr längeres

ken * 7.„.. lerei Wohnen in demselben wäre ein Zeichen von „

hem Ergebung, und eine Kränkung für die gewesen,

0 sie welche durch das allgemeine Ungläck litten.