Leb' wohl, o schöner Rhein! Mit welchen
Schmerzen
Verläſst der Fremdling dich, so lang hier froh!
Dein ist ein Raum, wo gern verbundne Her- zen,
Wo einsam gern Betrachtung wandelt so;
Und wenn nie flieh'nder Geier jemahls floh
Von selbst verdammten Busen, wär' es hier,
Wo ernst, doch sanft, Natur, wild, doch nicht roh,
Zu düster nicht, zu hell nicht, wär' an dir,
Du reife Erde! wie der Herbst am Jahr die Zier.
60.
Leb’ wohl nochmal denn! ach, leb' wohl um- sonst! Nein, solchem Platz läfst kein Fahrwohl sich
weih'n,


