Teil eines Werkes 
10 und 11Ritter Herold's Pilgerfahrt : Dritter Gesang und Vierter Gesang (1822) Ritter Herold's Pilgerfahrt: Dritter Gesang
Entstehung
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Ein Tag war’s, wo, mit Bannern hoch am Rand'

Und Schlachten tief, sie standen jung und hehr.

Doch die gekämpft, hüllt blutig Grabgewand,

Und die gewogt, sind öder Staub nunmehr:

Kein künftger Schlag triſft noch die bleichen

Zinnen schwer.

48. Um diese Zinnen, in der Wälle Mark, Der Macht und ihrer Willkühr Aufenthalt,, Wacht' um sein wehrhaft Schlofs der Raubherr stark, Uebr aus den bösen Sinn, von Stolz durch- wallt, Trotz ältrer Helden, gröſser durch Gewalt. Was ſehlt dem Raubgraf am Erobrerslauff ¹0) Blos, daſs in feiler Sag' sein Lob nicht hallt Ein weitrer Platz, ein Grab mit Prunk darauf? Sein Hoffen war gleich warm, das Herz so brav

vollauf.