14.
Chaldäern gleich wacht er' bei Sternen, bis Vis Er sie bevölkt mit Wesen, stralend so
Wie ihre Pracht;— die Erd', ihr Aergernils
Und Menschenschwächen dann vergaſs er froh. Mit Beglückt, wenn immer nur sein Geist so floh! Faſ Doch dieser Staub zog ihn aus sel'ger Luft Die Herab, ihn neidend und die reine Loh, Und Zu der er stieg, als bräch' er so die Kluft, Zwa Die uns vom Himmel itrennt, defs Saum hin- Das
auf uns ruft.
15.
Doch wenn zu Menschenwohnungen er kam, Ward rastlos, müd' und matt er, fühlte Pein, Gleich wildem Falken, der, jetzt Flügellahm,
Sonst heimisch war in freier Luft allein.
Noch einmal drängt es ihn, sich zu befrei'n;
Sieh! wie der Vogel scharf die Brust zerbeiſst Und wild pickt auf den Drath des Kerkers ein;


