11.
Doch wer kann reif die Rose schau'n, der nicht sie trüge gern? wer kann in seinem Glanz Mit Wonn' ansehn ein lächelnd schön Gesicht, Der nicht auch fühlt, alt wird das Herz nie ganz?
Wer kann gewahren, wie der Ruhm den Kranz Aus Wolken hält, der gäh' nicht klimmt' hinan? Noch einmal rifs im krausen Wirbeltanz
Zum Strudel Harold Zeit in ihrer Bahn;
Nur edler war sein Ziel, als da sein Lenz be-
sann.
12.
Doch bald hielt er's für unausführbarlich, Zu weiden mit dem Menschen; ihm verflocht Ihn wenig, weil sein Sinn vor andern sich Noch nie gebeugt, und jung sogar vermocht, Zu zwängen seinen Geist; nie unterjocht,


