O Licht sey deiner Seele Stätte! Es brach kein schön'rer Geist, als du, Noch jemals seines Körpers Kette,
Und schien im Land der sel'gen Ruh'. ₰ Du warest göttlich schon. auf Erden, 1 Lebst nun im ew'gen Lichtrevier; Ach! still mag unser Klagen werden, Wir wissen ja, Gott ist mit dir!
Dein Grab mag Rasen leicht umweben, Sein Thränen glänze wie Smaragd;
Nicht darf des Kummers Schatten schweben
Um das, was dein gedenk uns macht.
Nur Blumen, Bäume, die grün bleiben, 1 Lafst ihre Ruhestätt' umwehn;—
Pflanzt nicht Cypressen und nicht Eiben!
Ziemt Gram uns um Sdie Seligen?


