19.
Der Schreckenfels, auf dem ein Kloster ruht,
Der weiſse Korkbaum, den der Abhang trägt,
Das Bergmoos, schwarzbraun von der Sonne Glut,
Die tiefe Schlucht, die sonnlos Stauden hegt,
Das zarte Blau, auf's ruh'ge Meer gelegt,
Das Pomeranzenbraun, vergoldend jeden
Zweig,
Der Wasserstrahl, der dort vom Felsen schlägt,
Die Weinrank' an der Höh', die Weid' am Teich,
Groſsartig ist die Szen', an jeder Schönheit
reich!—
20.
Der Wand'rer langsam nun den Felsweg steigt,
Und bleibt, sich oftmals wendend, zaudernd
stehn,


