XVI erteste alter und neuer Zeit) wird man wenig Ausnahmen in diesem Punkte finden, und ich fürchte, die kleinste Untersuchung würde hin- reichen, uns zu lehren, dafs es nicht nöthig sey, den Verlust jener widernatürlichen Mum- mercien des Mittelalters zu beklagen.
Ich lasse nun Childe Harold so seine Tage leben, wie er ist: gewiſs wäre es angenehmer gewesen, auch leichter wohl, einen liehens- Würdigen Character zu zeichnen. Leicht wäre es gewesen, seine Fehler zu übertünchen, ihn mehr handeln zu lassen, und weniger zu zeich- nen; doch er sollte nie für ein Beispiel gelten, vielmehr zeigen, daſs frühe Verdorbenheit des Gemüths und der Sittlichkeit zur Uebersätti- gung gehabter Genüsse und Fehlschlagen neuer
führt, und daſs selbst die Schönheiten der Na-
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