und ihre innere Bewegung war ſo ſichtbar, daß ihre Toͤchter glaubten„ dieſes Billet ent⸗ hielte die Nachricht von ihres Vaters Verur— theilung, und ſich vor die Fuͤße ihrer Mutter hinwarfen. Miſtreß Growell war auf eben⸗ denſelben Gedanken gekommen, und näherte ſich daher ihrer Freundin, um ſie in ihrem gerechten Schmerze wo moglich zu troͤſten.— Sie irren ſich, ſagte die Lady, in Betreff der Gemuͤthsbewegung, welche mich in dieſem Au⸗ genblicke ergriffen hat; hier, Henriette! ninmn dieſen Brief und lies ihn laut vor. Henriette las. Als ſie geendet hatte, meinte Ancelina, der Verfaſſer dieſes Billets muͤſſe ein edelden⸗ kender Menſch ſeyn.— Vielleicht duͤrfte man das mit noch größerem Rechte behaupten, ſagte Miſtreß Growell, wenn er ſich zu erkennen gegeben hätte. Der Verfaſſer eines anony⸗ men Briefes verdient keinen Glauben.— Ich kann auch in der That, theuerſte Freundin, kein Vertrauen in den vorliegenden ſetzen.
Nichts deſtoweniger wird durch dieſen Brief, „
in welchem einer neuen Anklage Erwaͤhnung
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