Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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blickte, rief er: Du biſt's, Clara, ſey mir willkommen, ſetze Dich, meine Liebe, wir wollen unſere Sorgen im Weine erſäufen.

Clara, uͤber dieſe leichtſinnigen Reden ihres Mannes unter ſolchen Umſtänden empoͤrt, und noch mehr daruͤber, ihn in ſo ſchlechter Geſellſchaft zu ſinden, trat einen Schritt zu⸗ ruͤck, und nahm Godwins Einladung nicht an. Das iſt alſo Eure Frau, n ſagte eine jener Dirnen, ſie iſt huͤbſch. Sie zirt ſich ganz gewaltig, ſprach die an dere; ich zweifele ſehr, mein armer Godwin, daß ſie Dir Deine gegenwärtige Lage verſuͤ⸗ ßen wird. Was ſtehſt Du denn da und ſtauneſt, Clara? rief Milborn; jetzt lege nur dieſe hochmuͤthige Miene ab, vergiß das Ge ſchehene, Du biſt nicht mehr die Tochter ei⸗ nes reichen indiſchen Nabobs, ich bin nicht

mehr der Sohn des Lord Milborn. Man

hat mich, vielleicht fuͤr meine ganze Lebens⸗ zeit, hier eingeſperrt, ich muß mich wohl dar ein ergeben. Dieſe beiden liebenswuͤrdigen Damen hier ſind ſo gefällig geweſen, mir die