genblick⸗ Kranken, reits die n Leben n Hülfe en. Es s friſche ſtrömen Wolluſt!
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einen einzigen Punkt gerichtet war, und alles An⸗ dere außer der bevorſtehenden Rettung aus dem Ge⸗ dächtniß entſchwunden war, gab der Kapitän Befehl, Alles zur Aufnahme des Regenwaſſers in Bereit⸗ ſchaft zu ſetzen. Die entbehrlichen Segel wurden auf dem Verdeck ausgeſpannt, und Fäſſer, Kufen und Kübel an den Ecken aufgeſtellt, wohin das Waſſer von den ſchief gehaltenen Flächen ſeinen Ab⸗ fluß nehmen mußte.
Kaum war man mit den erſten Vorkehrungen fertig, ſo bedeckte ſich der Theil des Himmels, welcher bisher noch hell geblieben war, mit einem glasartigen Dunſt, der immer dichter und undurch⸗ ſichtiger wurde; die Sonne war bleich und grünlich wie bei einer völligen Verfinſterung.
Jetzt zuckte eine rieſige Feuerſchlange aus dem Schooße der ſchwarzen Wolkenmaſſe, und der Ocean erzitterte unter dem furchtbaren Donnerſchlag. Das Zeichen war gegeben! Blitze furchten unaufhörlich den Himmelsraum; in der Luft entſtand ein Wieder⸗ hall, als ob zehn unſichtbare Heere ſich mit unzäh⸗ ligem Geſchütz beſchoſſen hätten— aber die Schleu⸗ ſen des Himmels öffneten ſich, und ein Waſſerſtrom, der unerſchöpflich ſchien, fiel praſſelnd auf das Ver⸗ deck des Jonas nieder.
Welche Freude, welche Wonne! Wie konnten die armen Paſſagiere nun trinken, ſich laben und das friſche Naß gleich einem wohlthätigen Balſam ſich über die zitternden Glieder fließen laſſen!
Jan ſelbſt, der kranke erſchöpfte Jan, umarmte ſeine beiden Freunde und rief begeiſtert aus:


