den wachen Roozeman tief bewegen, denn er horchte zitternd auf die Worte, welche Donatus' Munde ent⸗ ſchlüpften.
„Ach, Bleßchen, meine liebe Kuh,“ murmelte der⸗ ſelbe,„du willſt von dieſem zarten Graſe nicht mehr eſſen. Paß auf, Bleßchen, wer es ziemlich gut hat und nicht zufrieden iſt, der läuft wahrhaftig von dem Klee in die Binſen!.... Haſt du vielleicht Durſt? Es iſt auch ſo heiß, nicht wahr? Komm an den Bach, da iſt ſo reines Waſſer, hell wie Glas und friſch, friſch, daß es dir wie ein Sammetbändchen durch die Kehle läuft.... Bleß, Bleß, dort geht Feldwächters Aennchen! Sie ſieht uns mit ihren ſchwarzen Aeuglein, ſie macht uns ein Zeichen, ſie lacht! Bleß, Sonntag iſt Kirchweih; ich habe meine Beine eingerieben. Daß du die Sprünge ſehen könn⸗ teſt, die ich da machen werde!.... Aennchen, liebes Aennchen! Sonntag, nicht wahr? Bleß, haſt du ge⸗ hört, wie lieb und wie ſüß ſie mir zuruft:„Ja, Donatus, Sonntag!“ Das iſt ein Leben, Bleß, ein Glück! Wenn es nicht beſſer geht, werde ich noch ein Pfahlsnarr!“
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