Teil eines Werkes 
2. Th. (1870)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

uch einem de.“

Lenigſte e t verdäch⸗ ſehr un⸗ t verdäch⸗

ſchien die ehr wenig lfe, indem vorgekom⸗ racht halte. ſit langer emnach ge⸗ en Beſorg⸗ alle Fille ſe, damit, d eine Att 7 zurückzu⸗

g alle noch zwar da⸗ den Decken machten. hoffentlich lles bei der ſicher Weiſe

nermädchen Diener Ed⸗ len Kutſcher re Kutſcher n erhalten. ienerſchoft

nd die Ne⸗

den Mangel

43⁵

alles und jedes Luxus nicht mehr fühlten. Der Sturm, der das Haus umbrauſte, ließ es den Reiſenden noch angenehmer erſcheinen, daß ſie durch derbe Wände, gelagert um einen warmen Ofen, dem Schauer eines nächtlichen Schneeſturmes nicht mehr ausgeſetzt waren.

Von den mitgeführten Vorräthen ward eine Abendmahlzeit bereitet, das heiße Waſſer zum Thee lieferte der Wirth, und als das Abendbrod beendet war, ſo dachte man auf Unterhaltung für den Reſt des Abends.

Eugenie war einſilbig geworden, zuletzt, in tiefes Sinnen ver⸗ ſunken und nahm nicht mehr Theil an der Unterhaltung. Sie dachte an ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und war nicht ohne Sorgen, denn ihre Pläne waren noch immer durchkreuzt worden und ſie befand ſich jetzt förmlich auf der Flucht vor dem Grafen Monte⸗Chriſto, während ſie Edmond glauben machte, daß ſie des Grafen Spur mit Eifer verfolgten.

Vor dem Grafen war ſie von Benares nach Delhi geflohen, ſodann nach Hydrabad und dann nach Curacheh gegangen. Hier hatten ſie ein Schiff getroffen, welches nach dem perſiſchen Meer buſen beſtimmt war, und Eugenie entſchloß ſich, Perſien aufzuſuchen, da ſie in Teheran bei der franzöſiſchen Geſandtſchaft einen genauen Freund zu finden hoffen durfte. Ueberdies zog ſie Perſien, welches theilweiſe auch ein Wunderland genannt werden kann, mächtig an, und ſie wollte ſich die Gelegenheit, daſſelbe zu ſehen, nicht entgehen laſſen.

So landete ſie in Edmond's Begleitung mit ihrem Gefolge in Abuſchär, beſuchte das berühmte Schiras mit ſeinen wunder⸗ vollen Roſengärten und den paradieſiſchen Thälern, durchwanderte die Ruinen von Perſepolis, der einſt ſo glänzenden Hauptſtadt des mächtigen Perſerreichs, wo einſt Cyrus reſidirte, ein Halbgott, der ſeine Hand kühn nach der Herrſchaft über die Erde ausſtreckte und Alles ſeinem Willen zu unterwerfen ſuchte, wo der ſtolze Xerxes und die Darius das Scepter führten, und nach Erlebung mancher⸗ lei Abenteuer gelangte ſie nach Teheran, wo ſie ihren Bekannten glücklich auffand und durch denſelben am Hofe des Schachs ein⸗ geführt, der zwar glanzvoll genug, aber auch orientaliſch verweichelt ſich erwies.

Eugenie und Edmond nahmen Theil an mehreren glänzenden

28*