Teil eines Werkes 
1. Th. (1870)
Entstehung
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herbeiſchaffen zu können und hielten dieſelben überhaupt nicht mehr für ſo nöthig, da die Sache ſchon in Ordnung gebracht ſei.

Nein, nein, entgegnete Monte Chriſto,morgen Mittag ſoll der vollſtändigſte Beweis meiner Unſchuld da ſein.

Dann ging er mit Albert nach ſeinem Hotel zurück und rief Bertuccio.

Bertuccio, ſagte er,du wirſt ſogleich einen Extrazug auf der Eiſenbahn nach Kairo beſorgen und Dich bereit halten, in nächſter Stunde aufzubrechen. Während Du dieſes beſorgſt, werde ich Deine Aufträge vorbereiten.

Bertuccio verneigte ſich und eilte davon. Monte Chriſto aber

ſetzte ſich an den Schreibtiſch.

Als der Intendant zurückkam, hatte der Graf bereits zwei Briefe geſchrieben und geſiegelt; der eine dieſer Briefe war an Abbas Paſcha, der andere an Oberſt Shermann gerichtet. Monte Chriſto erzählte Bertuccio mit wenig Worten ſeine Verhaftung und Anklage und be⸗ auftragte ihn, die beiden Briefe an die beiden Empfänger perſönlich abzugeben und ſogleich Antwort darauf in Empfang zu nehmen, ſich aber ſo einzurichten, daß er in den Mittagsſtunden des nächſten Tages wieder in Alexandrien ſei.

Bertuccio verſprach es und eilte davon. Monte Chriſto wandte ſich zu Albert.

Ich habe einen geheimen Feind, ſagte er,der aus dem Verborgenen Schläge gegen mich führt. Gebe der Himmel, daß

es mir ſtets ſo leicht werde, dieſe Streiche abzuwehren, als dieſes

Mal. Der Feind ſoll mich übrigens gerüſtet finden.

In den ſpäteren Mittagsſtunden des nächſten Tages ſtand Ber⸗

tuccio wieder vor ſeinem Herrn, in der Hand zwei Schreiben; ſowohl Abbas Paſcha als der Oberſt beſtätigten des Grafen Ausſagen und Letzterer leiſtete Bürgſchaft. Mit dieſen Schreiben begab ſich der Graf zu dem ſtaunenden Gouverneur, der ſich demüthig neigte und ver⸗ ſicherte, auch er ſei vom erſten Augenblick von Monte Gheiſts m Un⸗ ſchuld überzeugt geweſen.

N Benede lich be gend mußte