Teil eines Werkes 
5 (1870)
Entstehung
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ſeine Leden gedoten aamilien⸗ de Liehe

dir ge⸗ wigen

XCII. Mutter und Sohn.

Der Graf von Monte⸗Chriſto grüßte die fünf jungen Leute

auf eine zugleich traurige und würdige Weiſe, und entfernte ſich

dann mit Maximilian und Emanuel.

Nachdem auch Franz und Dobray den Platz verlaſſen hatten, blieb Albert mit Beauchamp und Chateau⸗Renaud allein.

Der junge Mann ſah ſeine Zeugen mit einem Blicke an, der ohne gerade furchtſam zu ſein, ſie doch um ihre Meinung über das eben Vorgefallene zu befragen ſchien.

Meiner Treu, mein lieber Freund, ſagte Beauchamp endlich, ſei es, daß er etwas weniger Empfindſamkeit oder etwas mehr Verſtellung beſaß,erlauben Sie mir, Ihnen Glück zu wünſchen; das war in der That eine unerwartete Entwickelung dieſer unan⸗ genehmen Angelegenheit.

Albert blieb ſtumm und in ſeine Träumerei verſunken. Cha⸗ teau⸗Renaud begnügte ſich, mit ſeinem biegſamen Stöckchen gegen

ſeine Stiefel zu ſchlagen. Kehren wir nicht in die Stadt zurück? unterbrach er endlich

das verlegene Schweigen.

Laſſen Sie mir wenigſtens Zeit, entgegnete Beauchamp, Herrn von Morcerf meine Glückwünſche abzuſtatten, er hat heute die Probe einer ſo ritterlichen, ſo ſeltenen Großmuth geliefert...

O... ja... ſagte der Baron.

Es iſt außerordentlich, fuhr Beauchamp fort, eine ſo große Macht über ſich ſelbſt zu beſitzen.

Gewiß, denn ich wäre deſſen nicht fähig, ſagte Chateau⸗ Renaud mit ſehr bezeichneter Kälte.

Meine Herren, unterbrach ihn Albert,ich glaube, Sie