1176
geſchlagen hat, weil ich dem durch die Stimme einer Frau in der innerſten Tiefe meines Herzens geweckten, ſchmerzlichen Klopfen nachgegeben habe.“
Indeſſen fuhr er fort, ſich mehr und mehr den ſchrecklichen nächſten Morgen vergegenwärtigend:„Es iſt unmöglich, daß dieſe Frau, deren Herz ſo rein war, daß Mercedes aus Egoismus ein⸗ willigen konnte, daß ich, in der vollen Kraft und Friſche meines Lebens, ſterbe! Es iſt unmöglich, daß ſie die Liebe oder vielmehr den mütterlichen Wahnſinn bis zu dieſem Punkte treibt. Es giebt Tugenden, deren Uebertreibung Verbrechen wird. Nein, ſie wird eine rührende Scene aufführen, ſich zwiſchen die Degen ſtürzen und das Ganze wird dadurch nur lächerlich werden.“
Und die Gluth des Zornes röthete des Grafen Stirn.
„Lächerlich!“ wiederholte er,„die Lächerlichkeit wird auf mich zurückfallen... Ich lächerlich! Nein, nein, lieber will ich ſterben.“
Indem er ſo im Voraus die ſchlimmen Folgen des nächſten Morgens übertrieb, an dem er ſich für Mercedes Sohn, ſeinem Verſprechen gemäß, opfern wollte, ſagte er:
„Thorheit, Thorheit! Was thut man mit der Großmuth, wenn man ſich dadurch zu einer gewiſſen Unthätigkeit verdammt, den Piſtolen dieſes jungen Mannes gegenüber. Nie wird er glauben, daß mein Tod ein Selbſtmord war, und doch erfordert die Ehre meines Gedächtniſſes(o mein Gott, nicht wahr, das iſt nicht Eitel⸗ keit, ſondern nur ein gerechter Stolz), ja, meine Ehre erfordert es, daß die Welt erfahre, ich ſelbſt habe freiwillig meinen ſchon ge⸗ hobenen, ſo mächtigen Arm gegen mich ſelbſt gekehrt. Ja, ſo ſoll es ſein, ich will es!“
Und eine Feder ergreifend, nahm er ein Papier aus ſeinem Schreibtiſche und ſchrieb unter dieſes Papier, welches ſein, bei ſeiner Ankunft in Paris niedergeſchriebenes Teſtament war, eine Art Codicill, in welchem er auch den weniger hellſehenden Menſchen ſeinen Tod zu erkennen gab.
„Ich thue das, mein Gott,“ ſagte er, die Augen zum Himmel erhoben,„mehr zu Deiner als zu meiner Ehre. Seit zehn Jahren, Herr, habe ich mich als Werkzeug Deiner Rache betrachtet, und weder Morcerf, Danglars, noch Villefort ſollen ſich einbilden, daß der Zufall ſie von ihrem Feinde befreit hat. Sie mögen im Gegen⸗
———
——
theil 1 tirt ho jedoch daß ſi
Monte Kopf, wieder „ur d zur G
. einem Kopf! Wache
etwas ihr L vertra
¹ Zeilen Sohn die Julie er ni Glüc auf;
Paſch falt


