Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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Höchſtens eine halbe Million Franken, denn er iſt geizig.

Es war klar, daß der Haß aus dem Engländer ſprach, und daß er, nicht wiſſend, welchen Vorwurf er erſinnen ſollte, dem Grafen Geiz vorwarf.

Wiſſen Sie etwas Näheres über ſein Haus in Auteuil?

Ja, gewiß. 4

Nun, und was?

Sie meinen, weshalb er es gekauft hat?

Ja.

Der Graf iſt ein Speculant, und wird ſich gewiß dadurch ruiniren, mein Herr. In der Nähe ſeines Hauſes ſoll, nach ſeiner Behauptung, eine mineraliſche Quelle ſein, deren Waſſer dem von Bagnèéres, Luchon und Cauterets nichts nachgeben ſoll. Er will nun dort ein Badehaus gründen, wie die Deutſchen ſagen. Schon dreimal hat er den ganzen Garten umgraben laſſen, um dieſe merk⸗ würdige Quelle zu entdecken, und da dies bis jetzt vergebens war, wird er nächſtens beſtimmt auch die angrenzenden Gebäude kaufen. Und ich hoffe, dieſe Eiſenbahnen, electriſchen Telegraphen und Wunderbäder werden ihn vollſtändig zu Grunde richten.

Und weshalb wünſchen Sie das? fragte der Unbekannte.

Weil er in England die Frau von einem meiner Freunde verführt hat, rief Lord Wilmore.

Mein Gott, weshalb ſchlagen Sie ſich dann nicht lieber mit ihme

Das iſt ſchon dreimal geſchehen, das erſte Mal auf Piſtolen, das zweite Mal mit dem Degen und zuletzt mit dem Stoßdegen.

Und der Erfolg dieſes Duelles?

Das erſte Mal zerſchmetterte er mir den Arm, das zweite Mal durchſtach er mir die Lunge und das dritte Mal brachte er mir dieſe Wunde bei.

Der Engländer ſchlug den Halskragen zurück und zeigte eine rothe, noch ziemlich friſche, bis an das Ohr gehende Schmarre.

O Teufel! er wird und ſoll von meiner Hand ſterben, ſchrie der Lord.

Aber es ſcheint mir, ſagte der Agent des Präfecten,Sie wählen nicht den rechten Weg, ihn zu tödten.

Hao! rief der Lord,ich gehe alle Tage auf den Schießplatz, und alle zwei Tage kommt Griſier zu mir.