Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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Ein liebenswürdiger junger Mann, für den ich mich auch gleich den erſten Abend, wo ich ihn um ein Abendbrod verlegen ſah, und er freundlich das meinige annahm, lebhaft intereſſixte. Es iſt ja wohl der Sohn des Generals Epingy?

Ganz richtig.

Deſſelben, der 1815 ſo kläglich ermordet wurde?

Von Bonapartiſten.

Richtig! Meiner Treu, ich liebe ihn! Iſt für ihn nicht auch eine Heirath im Werke?

Ja, er ſoll Fräulein von Villefort heirathen.

Eil iſt es möglich!.

Wie ich Fräulein von Danglars heivathen ſoll, verſetzte Albert lachend.

Sie lachen?

Ja.

Warum lachen Sie?

Ich lache, weil ich hinſichtlich dieſer Heirath han ſo viel Neigung bei ihm dafür zu entdecken glaube, wie für die zwiſchen Fräulein Danglars und mir. Aber wirklich, mein beſter Graf, wir ſchwatzen von den Frauen, wie die Frauen von den Männern ſchwatzen; es iſt unverzeihlich!

Albert ſtand auf.

Sie wollen gehen?

Eine ſchöne Frage! ſeit zwei Stunden beläſtige ich Sie und Sie ſind ſo höflich, mich zu fragen, ob ich gehen will? Wirklich, Graf, Sie ſind der feinſte Mann von der Welt! Und Ihre Do⸗ meſtiken, wie ſind die eingelernt! Beſonders Herr Baptiſtin! Ich habe nie einen ſolchen Menſchen bekommen können. Die Meinigen ſcheinen ſich alle nach denen auf der Bühne zu richten, die, eben weil ſie nur ein Wort zu ſagen haben, immer auf die Rampe kommen, um es zu ſagen. Wenn Sie alſo Ihren M. Baptiſtin entlaſſen, ſo bitte ich, mir das Vorrecht zuzugeſtehen.

Mein Wort darauf, Vicomte.

Das iſt noch nicht Alles, warten Sie; empfehlen Sie mich beſtens Ihrem discreten Major aus Lucca, dem Signor Cavalcante

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